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Red Bull Ring – Max ist wieder da

22.08.2011
Die vorletzte ADAC Junior Cup Veranstaltung der Saison 2011 führte uns am vergangenen
Wochenende in die Steiermark nach Österreich, genauer auf den Red Bull Ring in Spielberg. Und
es sollte mit Rang 4 das bisher erfolgreichste Ergebnis der Saison werden.
Nun aber der Reihe nach:
Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es für Max am Freitagnachmittag auf die für ihn
vollkommen neue Rennstrecke, hatten doch schon zahlreiche Fahrer des Starterfeldes die Tests
im Laufe der Saison genutzt. Schnell fand er seinen Rhythmus und konnte die Zeiten der
Schnellsten mitgehen.
Für uns das Wichtigste: Max war mit sich, dem Motorrad und dem ganzen Umfeld sehr
zufrieden – richtig locker.

Am Samstagvormittag fand das erste Zeittraining statt. Max stand lange in der vorläufigen
1. Startreihe, bis er auf Rang 7 zurückfiel. Eigentlich war seine letzte gezeitete Runde sehr gut
eingeteilt. Die erste Zwischenzeit zeigte auch eine deutliche Zeitverbesserung, leider verlor er
im 2. Sektor fast eine Sekunde, da er an einem Fahrer nicht vorbeikam. Auch der letzte Sektor
war richtig schnell. Mit einem sehr guten 2. Sektor hätte Max auf Rang 2 gestanden. Rang 5 war
letztlich das Ergebnis des 1. Zeittrainings.
Zwar konnte sich Max im 2. Zeittraining nochmals verbessern, Startreihe 2 und Platz 6 war das
Ergebnis. Wenngleich Max nicht ganz zufrieden war, beim Zeitenstudium lagen die Plätze 2 bis 6
nur um 0,4 Sek. auseinander. Einzig der Schnellste, der Österreicher Thomas Gradinger, nutzte
seinen Heimvorteil aus und sicherte sich mit 0,8 Sekunden Vorsprung die Pole.

Der Start ins Rennen am Sonntag war richtig gut, bereits aus der 1. Runde kam Max als 4.
zurück. Sehr schnell konnte er zu den ersten beiden aufschließen und lag bereits in Runde 3 auf
Platz 2. Ab da kam es ständig zu Wechseln zwischen Max und dem Meisterschaftsführenden
Max Maurischat, wobei mit Michael Gerstacker ein weiterer Fahrer aufschließen konnte. Auch
in dieser Dreiergruppe gab es viele spektakuläre Überholmanöver – für die Zuschauer sicher
schön anzusehen. Für uns aber wurden die Nerven auf das Äußerste strapaziert.
Max attackierte eingangs der letzten Runde und bog als 2. in die erste Kurve ein. Leider bot er
so den beiden Folgenden richtig viel Windschatten, sodass sich beide an Max aus diesem
vorbeibremsen konnten.

Max wollte bis zur letzten Kurve warten und noch einmal angreifen. Er fuhr eine komplett
andere Linie, um so viel Schwung wie nur möglich mit auf die Zielgerade zu nehmen. Leider
konnte er die Linie nicht halten und musste über den Kunstrasen und anschließend über das
richtige Grün. Damit war das Podium pfutsch.
Sei´s drum. Wir sind absolut happy, Max hat wieder gezeigt, was er kann. Und das Podium
kommt auch noch.
Was ist uns noch aufgefallen? In der Mittagspause am Sonntag fand ein spektakuläres Rennen
mit 3 unterschiedlichen Renngeräten statt. Sind Formel-Autos und Motorräder für uns normal,
ein Flugzeug aus der Red Bull Air Series war auch für uns neu. Und was dieser Pilot vollführte –
gigantisch. Und das alles direkt über der Strecke.
Gewonnen hat am Ende Andreas Meklau – schließlich war es seine letzte Veranstaltung als
Motorradrennfahrer.

Weiter geht es für Max in 14 Tagen im spanischen Cartagena im Bankia-Cup. Zuvor steht am
kommenden Wochenende für Max noch ein Auftritt auf dem Chemnitzer Stadtfest auf der
Jump-Bühne an der Brückenstraße an.

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