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Luca Amato

21.08.2011
Mit dem vierten Platz auf der neuen Rennstrecke in der Steiermark sorgte
Luca Amato dafür, dass er in der Internationalen Deutschen
Motorradmeisterschaft (IDM) bis zum Schluss im Rennen um die Krone in
der Klasse bis 125 ccm bleibt. Unabhängig davon werden aber auch
schon Pläne für die Saison 2012 geschmiedet.
Obwohl seine Chancen auf IDM 125-Titel eher theoretischer Natur sind,
Luca trennen von Spitzenreiter Jack Miller vor dem Finale 13 Punkte, hat
er den Meisterschaftsgewinn nicht abgehakt. Zwar müsste Luca im
September in Hockenheim gewinnen und Miller dürfte im Rennen maximal
Fünfter werden, doch im Rennsport ist alles möglich. Fakt ist auf jeden
Fall, dass die Titelentscheidung zwischen den beiden RZT Racing-
Teamkollegen ausgetragen wird.
Bei der vorletzten Saisonrunde am vergangenen Wochenende auf dem
neuen Red Bull Ring musste Luca Amato gleich mehrere Hürden
überwinden. Während andere Konkurrenten im Vorfeld der Veranstaltung
schon auf der Strecke trainiert hatten, war der Kurs für Luca Amato
völliges Neuland. Das freie Training am Freitag verbrachte er deshalb
damit, eine optimale Getriebeübersetzung für seine 55 PS-Aprilia zu
finden. Das erste Zeittraining beendete er als Vierter, im zweiten
Qualifying bremste ein Motorschaden seinen Vorwärtsdrang ein. Luca
kam nur fünf Runden weit und konnte sich nicht mehr verbessern. Er
musste das Rennen aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen.
Aus der ersten Runde kam der Bergisch Galdbacher an fünfter Position
zurück. Er hatte sich bemüht, den Zug an die Spitze nicht ohne sich
abfahren zu lassen, doch Fahrwerksprobleme machten den Plan zunichte.
Nachdem wegen des Motorschadens im Training noch etliche Teile über
Nacht am Motorrad getauscht worden waren, blieb keine Zeit mehr zum
Testen, um die neuen Komponenten optimal abzustimmen. Dennoch
konnte sich Luca Amato Stück für Stück dem Tabellen-Führenden Jack
Miller nähern. Nach 18 Runden war er direkt am Australier dran, der das
Ziel als Dritter nur um Haaresbreite vor Luca Amato erreichte.
Luca Amato: „Der Niederländer Bryan Schouten ist lange vor mir
gewesen. Ich habe mehrere Überholversuche unternommen, aber er hat
mich lange nicht vorbei gelassen. Schade, dass das Rennen nicht eine
Runde länger gedauert hat, wahrscheinlich hätte ich dann mehr Erfolg
gehabt und wäre auch aufs Podium gekommen. Ich bin gespannt wie die
Saison ausgeht.“
Ergebnis:
1. Florian Alt (D/KTM) 30:33,385 min, 2. Philipp Öttl (D/KTM) 30:35,572
3. Jack Miller (AUS/Aprilia) 30:39,862 min, 4. Luca Amato (D/Aprilia) 5.
Alexander Kristiansson (S/Aprilia) ) 21:14,453 min
Tabellenstand nach 7 von 8 Rennen: 1. Miller 141 Punkte, 2. Amato
128, 3. Kristiansson 76, 4. Grünwald 71, 5. Schouten 65
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